Details über die Geschichte der Gesellschaft

Am Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Prostějov eine Tradition, die sich noch bis heute entfaltet.

Im Jahr 1900 gründete Herr Vilém Doležal seine Schlosserei und in späterer Zusammenarbeit mit Herrn Václav Těhník entstand 1907 die offene Handelsgesellschaft DOLEŽAL - TĚHNÍK, zámečnictví Prostějov (Schlosserei). 1912 erfüllte die sich entfaltende Gesellschaft die damaligen Kriterien für die Registrierung der Firma und änderte die Bezeichnung in DOLEŽAL a TĚHNÍK, továrna na železné zboží, Prostějov (Eisenwarenfabrik). Die Firma wuchs im Verlaufe der Zeit auch nach dem Eintritt neuer Gesellschafter.

1948 geschah es Nationalisierung und Eingliederung in den volkseigenen Betrieb n.p. Báňská a hutní společnost v Praze (Montan- und Hüttengesellschaft in Prag). Später wurde das selbstständige staatliche Unternehmen Železárny (Eisenwerk) Prostějov gebildet.

Anfang der 50er-Jahre begann der Bau einer Halle für die Herstellung von Eisenbahnweichenkonstruktionen und 1956 geschah es Umzug der Weichenproduktion von Vítkovické železárny nach Železárny Prostějov.

Die neuzeitliche Entwicklung der Gesellschaft beginnt nach dem Abschluss des Privatisierungsprozesses im Jahr 1992, als sie unter der Bezeichnung Železárny D+T, spol. s r.o. gegründet wurde. Durch ihre Entstehung wurde der Grundstein für das Anknüpfen an den guten Namen der früher sehr bekannten Firma gelegt. Ein untrennbarer Bestandteil der Organisationsstruktur der Gesellschaft wurde die Prager Affiliation.

1995 änderte die Firma ihre Bezeichnung in DT výhybkárna a mostárna, spol. s r.o. (Weichenwerk und Brückenbau Ges. m. b. H.), so deklarierte sie ihre wichtigsten Tätigkeitsbereiche.

Im Jahr 1998 wurde das Unternehmen neu strukturiert und die 4 Werke ohne die Rechtssubjektivität (Werk Weichenwerk, Werk Brückenbau, Werk Energetik-Maschinenbau und Werk Montage und Bauten) gegründet wurden.

2002 wurde in Nové Mesto nad Váhom die Tochtergesellschaft DT – Slovenská výhybkáreň, a.s. (Slowakisches Weichenwerk AG) gegründet, diese lieferte Weichenkonstruktionen in die Slowakische Republik.

2004 geschah es die Änderung der Rechtsform und die Gesellschaft wurde als DT výhybkárna a mostárna a.s. (Weichenwerk und Brückenbau AG) registriert. Gleichzeitig wurde das Werk Montage und Bauten aufgelöst, und seine Dienstleistungen wurden in die Tätigkeit der Werke Weichenwerk und Brückenbau eingegliedert. Die Werke hatten die Aufgabe, die volle Entfaltung des übergebenen Marktsegments sicherzustellen und erfüllten so die kaufmännische, produzierende und ökonomische Funktion sowohl auf dem Inlandmarkt als auch auf dem Markt im Ausland.

2006 wurden die gesamten Aktiva des Werks Brückenbau verkauft.

2007 geschah es die Änderung der Bezeichnung der Gesellschaft in DT - Výhybkárna a strojírna, a.s. (Weichenwerk und Maschinenbau, AG).

2010 wurde in Prostějov die Tochtergesellschaft DTPV – Servisní, s.r.o. (DTPV – Service, GmbH) gegründet, diese erbringt Logistik- und Servicedienstleistungen sowohl für die Muttergesellschaft als auch für andere Subjekte.

2012 geschah es die Akquisition der Gießerei Bari Fonderie Meridionali S.p.A. mit Sitz in Bari, Italien.

2012 geschah es die Änderung der Rechtsform der Tochtergesellschaft DT – Slovenská výhybkáreň, a.s. (Slowakisches Weichenwerk AG) in DT – Slovenská výhybkáreň, s.r.o. (Slowakisches Weichenwerk GmbH).

2013 wurden die Werke Weichenwerk und Maschinenbau zu einer Organisationseinheit verbunden.

Am 29.12.2015 wurde der Vertrag über den Verkauf eines Teils des Produktionsbetriebs Bari Fonderie Meridionali S.p.A. an die Gesellschaft Rete Ferroviaria Italiana (RFI) unterzeichnet, damit wurde die Produktionstätigkeit der Gesellschaft DT in dieser italienischen Tochtergesellschaft beendet.